Die Zukunft sichern

Die größten Probleme unserer Welt scheinen durch Ignoranz und Unwahrheit, Missbrauch und Intoleranz hervorgerufen zu sein. Wir haben ein Klassendenken entwickelt, und Leben im Klassenkampf gegeneinander, der Bauer gegen den Arbeiter, der Arbeiter gegen den Angestellten, der Angestellte gegen den Denker, der Denker gegen den Bänker, der Bänker gegen den Bauern. Dass dabei die Gemeinschaft und die Familie zerstört wird, wird toleriert und in Kauf genommen.

Teile der Gesellschaft scheinen von der eigenen Ignoranz so überzeugt zu sein, dass es scheinbar gar keine andere Möglichkeit für sie zu geben scheint, als die eine und alles entscheidende Frage wieder und wieder zu stellen: Können wir es uns leisten die Wahrheit zu sagen, können wir es uns leisten gegen Unwahrheit und Missbrauch vorzugehen, oder können wir es uns nicht leisten? Dabei wird die Frage selbst zu einer Art Religion erhoben, die sich nicht mehr beweisen muss, sondern für sich selbst existiert und über „Allem“ steht, motiviert von Maschinenmenschen in einer Maschinenwelt, dem jetzt hereingebrochen „alles muss fehlerfrei funktionieren“ Technologiezeitalter…

Wir haben nun alle Möglichkeiten einer Technologie unseren Händen, eine Technologie wie sie im Mittelalter unvorstellbar gewesen wäre, selbst für die progressivsten Geister jener Zeit. Nun haben wir also den Computer, den Roboter, die Fabrikstraßen, international vernetzte Kommunikationsnetzwerke, was schon einer kleinen Göttermacht gleichkommt. Und doch leben viele immer noch in der Vergangenheit, mit tradierten Vorstellung jener Zeit, mit Verboten und Geboten aus einer Zeit der Dunkelheit, einer Zeit der Unterdrücker.

Nun sind zwar die Unterdrücker größtenteils verschwunden, aber die Unterdrückung ist geblieben. Die Frage sollte lauten: Was können wir besser machen? Und die Antwort darauf könnte lauten: Neben dem offensichtlich zu behebenden Mangel an Vertrauen und Respekt gegenüber der Gesellschaft und Familie, Respekt vor Menschen anderer Nationen, Respekt vor Gebräuchen anderer Nationen, sollten wir uns einander nicht in die Ketten der Unterdrücker schmieden die sie uns hinterlassen haben, sondern uns davon befreien.

Auf der Suche nach einer Antwort darauf, ist mir folgendes bewusst geworden, was meiner Ansicht nach unumgänglich scheint um eine gesunde, starke und stabile Gesellschaft zu formen die sich selbst tragen kann und auf sich selbst hoffen kann:

  • Gute Arbeitsbedingungen, 13. Monatsgehalt, 4. Wochen Urlaub, für Lohnarbeiter und Angestellte
  • Starke Gewerkschaften
  • Die schlechten Taten der Vergangenheit nicht vergessen, sondern darum, und für alle Zeit, um Vergebung suchen.
  • Ein besseres Bildungssystem, keine Hausaufgaben, Essen in den Schulen.
  • Frauenrechte, absolute Gleichstellung, in großen Vorständen mindestens drei Frauen
  • Keine Todesstrafe
  • Strafverfolgung von Bänkern
  • Es gibt keine illegalen Drogen, weder der Besitz noch der Konsum jedweder Droge ist strafbar
  • Keine Studiengebühren
  • Mehr beten, den Glauben an das wofür Gott steht leben und schützen
  • Rehabilitation statt Bestrafung
  • Die Homosexualität ist der Heterosexualität gleichgestellt, keine Benachteiligung oder Verfolgung

Für all die zuvor genannten Punkte, hätte ich jeweils eine gute Erklärung anzubieten, dies würde aber den geplanten Rahmen dieses Artikels sprengen, daher konzentriere ich mich hier nur auf das Wesentlichste. Darüber hinaus sollte einem Objektiv denkenden Menschen auch ohne weitere Erklärung die meisten Punkte einsichtig sein, wogegen bei anderen Punkten eventuell noch Erklärungsbedarf besteht. Ich werde versuchen in weiteren Artikeln, bei Bedarf, darauf einzugehen.

Es soll noch gesagt sein: All die oben genannten Punkte, werden zum Teil in der Europäischen Gemeinschaft von verschiedenen Ländern bereits mit Erfolg praktiziert und sind keine idealistischen Vorstellungen eines Underdogs.

Es geht mir dabei nicht darum bestehende gesellschaftliche System zu kritisieren, sondern um das Aufzeigen von Alternativen, die Teile unserer Gesellschaft scheinbar vergessenen haben oder bewusst opfert, um sich an die selbst hervorgerufene Unterdrückung anzupassen.

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