Zusammenleben leicht gemacht ?!

Stellen wir uns doch einmal vor, es gäbe zwei Gruppen von Menschen,  die eine Gruppe glaubt das Gott nur eine Erfindung ist und eine Andere die gaubt, das Gott existiert und keine Erfindung ist. Stellen wir uns weiter vor das die Gruppe die nicht glaubt das Gott existiert nun folgendermaßen argumentiert: „Gott existiert nicht weil niemand beweisen kann das Gott existiert, darüber hinaus ist das Leben wie wir es kennen der reine Zufall, also damit ist die Art gemeint wie das was wir heute sehen können aussieht“, die andere Gruppe argumentiert: „Gott existiert da alles was wir über uns wissen durch seinen Einfluss entstanden sein muss, darüber hinaus hat sich Gott selbst den Menschen schon oft offenbart, vorallem durch seine Propheten.“

Ich kann beiden nicht widersprechen, jede Gruppe hat recht aber auch unrecht. Wieso? Was glauben wir denn wo wir uns jetzt und hier befinden? Gauben wir denn allen ernstes, so wie die Menschen des Mittelalters, das die Erde flach sein muss? Weil wir  nicht beweisen können das die Erde rund ist, und Sonne, Mond und Sterne um sie kreisen? Dennoch haben wir unser Gehirn nicht zum Konsum von Currywurst mit Pommes und einer Flasche Bier bekommen!  Fragen wir doch mal einen fiktiven Menschen des Mittelalters ob er sich vorstellen kann sich mit einem iPhone weltweit mit seinen Freunden zu unterhalten, und gleichzeitig über facebook zu chatten; ich kann mir das Gesicht gut vorstellen… Du auch?? Alles was wir heute sehen, sehen wir weil wir es so wollen, aus Bequemelichkeit, Ignoranz oder Angst vor dem Unbekannten. Aber zurück zum Thema. Welche Gruppe hätte denn nun mehr recht, wenn es so etwas wie Recht in diesem Thema geben kann? Kurz und knapp… keine!

Die eine Gruppe (ohne Gottglauben) versucht sich mit ihren Erklärungen zu beweisen das Gott nur eine Ausrede der Schwachen und Dummen ist, die  jede Absurdität  glaubt die man ihnen serviert, und nach jedem Strohhalm greift der sich ihnen bietet.

Die andere Gruppe(mit Gottglauben) versucht die Anderen (ohne Gottglauben) und sich selbst verzweifelt zu beweisen das Gott existiert, ja existieren muss! Und jeder der nicht daran glaubt, ein Sünder ist der in der Hölle schmort! Sehr christlich nebenbei bemerkt, die Atheisten sind da nicht so böswillig.

Diese Welt, oder doch zumindest ein Großteil,  ist einfach nicht in der Lage mit Gott richtig umzugehen, mit Aussnahme jener die fast die ganze Wahrheit kennen, darüber wo wir sind, wie der Himmel ausshieht, was es bedeutet mal hier auf der Erde oder mal auf der anderen Seite zu sein, ohne sich Spekulationen oder Fantasiewünschen hinzugeben wie die Eine oder die andere Seite nun genau aussieht. Ganz sicher ist es ein Privileg das nicht viele auf dieser Erde genießen können, aber wenn man nun anhand harter Fakten den Vergleich ziehen kann, zwischen der Erde (Terra) und der externen Welt (Polus), und man sich hier mit dieser Erkenntnis ansehen muss, wie sich nur wenige an die Gebote des zukünftigen Zusammenlebens halten, die so grundsätzlich sind, das man sie eigentlich nicht falsch machen kann; dann möchte man sich mit der flachen Hand vor die Stirn schlagen und vor Schmerz aufstöhnen. Denn was im Namen des Versorgers und Schöpfers dieser Welt getan wird, – übrigens eine Persönlichkeit wie Du und Ich die hier Gott genannt wird -, mit ansehen muss, dann ist es erstaunlich was Ihn, den Schöpfer, an der Aufrechterhaltung unserer Religion hält. Kriege, Vergewaltigung, Mord, Lüge, Verachtung, Gotteslässterung und vieles mehr, sollten eigentlich aus Gottes Sicht aussreichend sein, den Erdenbewohnern eine dauhafte Lektion in Anstand, Demut und Aufrichtigkeit erteilen zu wollen, und genau dies ist der Grund warum ich diese Zeilen schreibe.

Unser Zusammenleben basiert auf den Grundsätzen von Anstand, Demut und Aufrichtigkeit, denn ohne gäbe es keine bekannte menschliche Gemeinschaft, zumindest keine die wir seit der Geschichtsschreibung kennen. Also was bedeutet es nun für die Menschheit unter diesem Gott unter diesen Umständen zu leben. Die einen verneinen das was offensichtlich ist, die Anderen instrumentalisieren die Selbstverständlichkeit des Zusammenlebens, und sind dafür bereit, auch einen Teil der Wahrheit zu opfern. So können wir aber auf dauer nicht überleben, nicht mit einer zukünftigen Entwicklung die diese Welt noch durchleben muss und durchleben wird.

Das 22te Jahrhundert wird die Art des Zusammenlebens grundsätzlich verändern, mehr als diese Welt jetzt bereit wäre zu akzeptieren, die analog einer Bereitschaft von Menschen des Mittelalters gleichen würde, denen man erklären würde das sie in der Zukunft des 20ten Jahrhunderts in einer Frühform der Technolgie leben werden, die ihnen die ersten Grundlagen selbstbestimmten Lebens lehren würde; für die Menschen dieser Zeit vollkommen undenkbar, die unter dem Einfluss von Adel und Klerus jener Zeit zu leiden hatten, und  zu Leibeigenschaft und Vasallentum im Namen Gottes gezwungen wurden; dies aber auch wieder unter der Ausnahme gesehen, dass einige wenige Menschen dieser Zeit den Begriff des zukünftigen Zusammenlebens bereits verstanden hatten und uns ihre Vorstellung von der Zukunft des menschlichen Zusammenlebens, die zum Teil bereits schon unsere Vergangenheit geworden ist, als ein mögliches zukünftiges Utopia mit mittelalterlichen Begriffen und Symbolen erklärt und überliefert haben.

Worauf ich eigentlich hinaus will, wer schon mal den Kinofilm „MATRIX“  gesehen hat und sich mit Strategiespielen auf dem PC auseinandergesetzt hat, der sollte doch soviel Abstraktionsfähigkeit besitzen sich vorzustellen wo wir in 200-300 Jahren technologisch gesehen stehen werden. Dann werden wir anfangen aus dieser Welt die Welt zu machen die Gott selbst für sich geschaffen hat, was uns zu Göttern und Göttinnen auf dieser Erde, und den Welten die wir erschaffen werden, machen wird. Gleichzeitig wird sich die Diskussion über Gott, bzw. was ist Gott, sich nicht mehr prinzipiell damit befassen ob er tatsächlich existiert, sondern wer Gott ist und ob Er als solches überhaupt als Gott bezeichnet werden kann. An den Universitäten werden neue Fachrichtungen in der Philosophie und Theologie entstehen die sich der Verantwortung und der Gott-Ethik des nun neu entdeckten Gottmenschen für die Welten, die er, der Mensch, gottgleich in einem Akt des Willens erschaffen hat, professionell auseinandersetzen werden. Nur weil manche religösen und unreligösen Menschen ihren Verstand vor der Zukunft verschließen, hält das die Zukunft nicht davon ab, bereits wesentlich fortschrittlicher zu existieren als wir es für uns möglich halten würden. Ich möchte dazu nur ein Beispiel aufzeigen: In der Bibel steht gleich am Anfang sinngemäß [1.Mo] „Und Gott schuf diese Erde zu seinem Vergnügen“. Wer also seine persönliche Märchenwelt der Realität vorzieht soll dies weiterhin tun, das Aufwachen daraus kann und wird sehr ernüchternd werden.

Diese Welt sollte sich nun bereit machen das unvermeidliche zu akzeptieren, denn sonst wird diese Welt auch gegen ihren Willen dazu bereit gemacht werden. Auch sollte die Bibel und alles was darin geschrieben steht, nur unter dem Licht der obrigen Erkenntnis zu lesen sein und entsprechend interpretiert werden, auch und gerade unter der Beachtung einer geistigen und symbolischen Beschränkung der Schreiber und Übersetzer jener Zeiten, denen das technologische Verständnis nicht gegeben war. Ich wüsste noch mehr zu schreiben, über Dinge die diese Welt in der Zukunft noch erforschen und entdecken wird; Dinge die bereits an einem anderen Ort schon mit absoluter Selbstverständlichkeit existieren. Doch  bereits jetzt schon leidet meine Glaubwürdigkeit bei dem bisher gesagten, ähnlich den Menschen im Mittelalter denen man von ihrer Zukunft unserer Gegenwart erzählen würde… Geändert hat sich dahingehend wohl nicht sehr viel. So soll jeder und jede Gruppe mit seinem/ihrem persönlichen Gott glücklich werden, bis es sich nicht mehr vermeiden lässt der Wahrheit ins Auge zu blicken. Gott kann, und wird diese Welt nach seinem Willen gestalten, es liegt nur an uns daran teilhaben zu wollen, und solange wir Ihm keinen Anstoß geben sich an uns zu stoßen, solange wird er unser Vater, Freund und Beschützer sein, der uns liebt wie man/frau seine eigenen Kinder liebt und führt, bis dies nicht mehr notwendig sein wird…

Segen über uns allen und der Zukunft die uns zuwinkt.

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