Der Weg zum Leben ist der Weg zum Licht

Was macht das Leben lebenswert, ist eine Frage die sie wohl schon viele gestellt haben. Und was macht das Leben lebenswert? Da gibt es je nach Alter und gesellschaftlicher Schicht unterschiedliche Antworten, mal sind es geistige, mal körperliche und mal materielle Dinge die man im allgemeinen zu hören bekommt. Und jede dieser Antworten ist im Prinzip aus der Sicht der BefragtenDie Treppe zum Himmel und der Erlösung sicherlich auch nicht verkehrt.

All diesen Antworten liegt aber auch eine einzige Gemeinsamkeit zu Grunde, und dies ist die Geburt eines Menschen. Eines Menschen der sich selbst erkennen und reflektieren kann; ein Wesen höherer Art wenn man so sagen möchte. Und was macht dieses Wesen höherer Art aus von „höherer“ Art zu sein? Es ist die Fähigkeit seine Wünsche zu äussern und bewusst zu verfolgen, auch gegen Widrige umstände, ein ganzes Leben lang wenn es sein muss, sogar dann noch, wenn eigentlich keine Aussicht auf Erfolg besteht doch fest daran zu glauben durch alle Widerstände hindurch.

Nun vielleicht ist die obige Erklärung nicht vollständig im Sinn eines Wesens höherer Art, so geht es mir auch nicht um eine präzise Definition des Begriffs selbst, sondern um einen Zusammenhang zwischen dem Materiellen und Immateriellen des menschenlichen Daseins. In der Sekunde in der wir uns selbst als Menschen wahrnehmen, erkennen wir auch die Umwelt in der wir uns jetzt befinden und erlernen ihre Zusammenhänge und diese ersten Momente sind von unausgesprochener Reinheit und Freiheit. Wir lernen zu Kommunizieren, begreifen was Gefühle bedeuten und was es bedeutet, wenn diese Gefühle verletzt werden, an uns selbst und auch bei anderen. Wir lernen Mut zu haben, Angst zu empfinden, und bedingungslos zu Lieben. Diese ersten Momente prägen uns unser ganzes Leben lang, dies bleibt unvergessen…

Und so beginnen wir unsere Welt zu erobern… wir lernen zu gehorchen, wir lernen zu spielen, wir lernen das was und das Leben vorbreitet hat.

Eine Zeit lang haben wir auch das Gefühl alles im fest im Griff zu haben, wir sind jung, unkompliziert, verantwortungslos, sorgenfrei. Gut und Böse existieren nur am Rand, und Altwerden tun nur die Renter. Zeit spielt für die meisten jungen Menschen dann einfach keine Rolle, und wenn man die Erwachsenen fragt, so bekommt man sogar die Antwort: „Genießt diese Zeit solange Ihr’s nur könnt.“, und so fragt man sich wohl „solange ich kann?“, und die Antwort kommt recht schnell: „Ich kann…“.

Aufwachen aus diesem Traum wird der der Eine früher der Andere später, und es stellt sich nun wieder die Frage „Was uns das Leben vorbereitet hat, das war’s?“ Oder ist da doch noch mehr? Oder besser etwas anderes, etwas komplexeres, komplizierteres, etwas das man erst mit der Zeit zu verstehen begreift oder vielleicht überhaupt nicht?

Die Träume der Jugend sind nun schal geworden, und die Träume der Gegenwart tragen sie als Asche unter ihrer Jacke. „Was ist der Sinn von all dem Zirkus hier?“ Höre ich manche Fragen. „Was ist meine Aufgabe? Arbeiten, Kinder kriegen, Haus bauen, (und neuerdings Konsumieren), und dann sterben?!“ Ergibt sich mit der Zeit nicht ein Unterschied zwischen dem was ich bin und dem was „der Rest“ ist, oder existiere ich als Individuum in diesem System nicht mehr?

Und, ist dem so?

Ja und nein, alleine ist man schwach, zusammen ist man stark. Man kann allein die Gruppe sein, aber auch allein in der Gruppe. Es kommt darauf an zu erkennen worin die Kraft des Lebens wahrhaftig begründet liegt. Hat man diese Kraft entdeckt und für sich nutztbar gemacht, dann schafft diese Kraft Sicherheit, Schutz und Bestimmung, dann wird aus dem „Ich“ ein „Wir“ und aus dem „Wir“ ein „Ich“.  In dieser Kaft existiert man selbstbestimmt, und ist doch gemeinam, diese Kraft gibt Schutz und man möchte diese Kraft beschützen, diese Kraft schaft das Wir, Du, Er, Es Sie und alles was dich umgibt, und du bist gleichsam in allem was dich umgibt. Die Religionen sind auf der Suche dananch, die Gäubigen streben danach, die wahren Götter leben danach…. es ist das Licht.

Wer im Licht die Wahreit sucht, der wird eine Wahrheit des Lichtes finden. Wer eine Antwort im Licht sucht, der wird eine Antwort des Lichtes finden. Wer den Sinn des Lebens im Licht sucht der wird sein Leben im Licht finden.  Es gibt viele Stufen zum Licht, von wenig bis viel; doch es gibt nur ein reines Licht und nur eine reine Gemeinschaft des Lichtes, wer Sie (er)kennt der (er)kennt die Warheit, wer von Ihr aufgenommen wurde der (er)kennt die wahre Gemeinschaft. Wer die Wahrheit kennt (er)kennt diese Worte. Keine Nation, keine Religion, keine Fraktion – hat Macht über das Licht. Keine Nation, keine Religion, keine Fraktion – hat Macht über diese Gemeinschaft, ausser sie gibt sich sich freiwillig hin, so wie sich Kinder hingeben.

Individuell in der Gemeinschaft, mit der Gemeinschaft, für die Gemeinschaft, zu Wohlstand, Freiheit und Glauben.

G.L.H.

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